
Frage 1: Wie funktioniert die Leckortung mit einer Kältemittel-Detektor-Kamera?
Antwort: Unsere Infrarot-Gasdetektor-Kamera erfasst die Wärmestrahlung von Objekten. Da Gasmoleküle Infrarotstrahlung unterschiedlich stark absorbieren, macht die kalibrierte Kamera austretende Kältemittel sofort als dunkle Gaswolke auf dem Display sichtbar – selbst auf Distanz.
Frage 2: Welche Vorteile bietet die Kamera-Detektion gegenüber herkömmlichen Schnüfflern?
Antwort: Die optische Leckortung per Kamera ist deutlich effizienter und präziser. Herkömmliche Lecksuchgeräte (Schnüffler) sind zeitaufwendig und anfällig für Fehlalarme durch Staub oder Fremdgase. Mit der Kamera machen wir das Leck sofort visuell sichtbar, ohne langes Suchen.
Frage 3: Kann die Kältemittel-Lecksuche im laufenden Betrieb durchgeführt werden?
Antwort: Ja, absolut. Unsere Methode ermöglicht eine präventive und akute Leckageortung im laufenden Anlagenbetrieb. Das verhindert teure Betriebsunterbrechungen, reduziert Ausfallzeiten und minimiert den Kältemittelverlust erheblich.
Frage 4: Werden für die Überprüfung Hebebühnen oder Gerüste benötigt?
Antwort: In den allermeisten Fällen nicht. Da unsere Gasdetektor-Kamera austretendes Kältemittel auch auf größere Distanzen (z.B. an Hallendecken) visuell erfasst, entfallen zeit- und kostenintensive Sicherheitsmaßnahmen wie der Aufbau von Gerüsten meist komplett.
Frage 5: Für welche Anlagen ist die Kamera-Leckortung geeignet?
Antwort: Wir überprüfen großgewerbliche Kälte- und Klimaanlagen, Wärmepumpen, VRV-/VRF-Anlagen, Verbundanlagen in Supermärkten sowie komplexe Industrieanlagen. Wir detektieren gängige Kältemittel (HFKW, HFO) sowie CO2 und NH3 (Ammoniak) schnell und zuverlässig.
